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In den letzten Wochen habe ich an diesem Bild meiner Tochter Esther gearbeitet und es dieser Tage fertiggestellt. Eben hörte ich einen alten Song des wunderbaren holländischen Hermann van Veen, ich finde er passt zu ihr und allen "brave hearts" Ich hab' ein zärtliches Gefühl Für jeden Nichtsnutz, jeden Kerl Der frei umherzieht, ohne Ziel Der niemand's Knecht ist, niemand's Herr Ich hab' ein zärtliches Gefühl Für den, der seinen Mund auftut Der Gesten gegenüber kühl Und brüllt, wenn's ihm danach zumut' Ich hab' ein zärtliches Gefühl Für den, der sich zu träumen traut Der, wenn sein Traum die Wahrheit trifft Noch lachen kann - wenn auch zu laut Ich hab' ein zärtliches Gefühl Für jede Frau, für jeden Mann Für jeden Menschen, wenn er nur Vollkommen wehrlos lieben kann Ich hab' ein zärtliches Gefühl Für jede Frau, für jeden Mann Für jeden Menschen, wenn er nur Vollkommen wehrlos lieben kann La
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Das großes Unglück

Immer hielt ich es für meine Aufgabe, die wunderbaren Wälder, Wiesen, Felder und Gewässer meiner Heimat zu malen. Jeder sollte die Schönheit der Landschaft sehen. Mein schönes Ahrtal. Die große Flut kam in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 15. Juli 2021. Die Ahr wird zu einem reißenden Strom , reißt Brücken, Straßen , Häuser, Bäume, Autos, Menschen mit sich, zerstört in ein paar Stunden eine über Jahrhunderte gewachsene Landschaft. Viele Menschen ertrinken. Das Hochwasser, Flussanwohnern bekannt, steigt nicht langsam wie sonst, eine Flutwelle bricht über das Tal. Die Tage danach: apokalyptisch. Überall Sirenen, Hubschrauber der Bundeswehr, Feuerwehr. Etliche Tage werden sie bleiben. Alle Orte an der Ahr sind betroffen, überall sind Menschen gestorben und ohne Obdach. Am schlimmsten ist es in den Orten an der mittleren Ahr, so auch Kreuzberg/ Altenahr. Dort wohnt der Freund meiner Tochter, er ist 21, bei der Freiwilligen Feuerwehr und seit 20 Stunden im Einsatz. Was ich höre ma

Mensch, wo bist du?

...so lautet der Titel der Ausstellung, an der ich in diesem Frühjahr virtuell und im Sommer hoffentlich auch materiell in Leonberg bei Stuttgart teilnehme. Veranstalter ist der Kunstverein [KUN:ST] International mit seinen Ausstellungdräumen in Leonberg bei Stuttgart. https://kun-st-international.de   Ursprünglich sollte die Ausstellung im Frühjahr vor Ort stattfinden, aber wegen des Wortes mit C.ist sie zunächst nur online auf der Website der Galerie zu sehen. Schaut euch gerne die teilnehmenden Künstler und ihre Kunstwerke dort an und stimmt für euer favorisiertes Kunstwerk ab sofort und bis zum 20. Juni unter: https://kun-st-international.de/kunst-preis-2021-mensch-wo-bist Meine Botschaft zum Thema: Wir sind geistige Wesen aus Energie und Licht.. hineingeworfen in die Materie, erkennend in der Dualität, und zurückkehrend in die Einheit (Universum, wortwörtlich "in Eins gekehrt") Dazu habe ich folgendes Bild ausgewählt: Human,
Es war, als hätt' der Himmel, die Erde still geküsst, Dass sie im Blütenschimmer von ihm nun träumen müßt'. (Eichendorff, 1837) It was as though Heaven Had softly kissed the earth So that she in a gleam of blossom Had only to dream of him. (Eichendorff, 1837)

Das Ende der Demokratie?.

SPD, CDU, in den Siebzigern gab es dafür nur ein Wort: Opposition. Links - rechts, Arbeiter - Mittelstand, sozialistisch - christlich. Im Bundestag wurden die Messer gewetzt, Feindbilder entstanden in der Gegenüberstellung der Weltanschauungen. Wenn auch der Entscheidungsprozess demokratischerweise der mehrheitlich gewählten Partei oblag, so hatte man doch als Teil der Opposition in der Abgrenzung  ein Gefühl der individuellen politischen Ausdrucksmöglichkeit. Uneinigkeit als Basis der Demokratie. In den folgenden Jahrzehnten der großen Koalitionen sind die Parteien konturenlos geworden. Die Prämisse lautet: Einigkeit demonstrieren.  Entschlüsse werden hinter geschlossenen Türen getroffen. Seit einem halben Jahr ohne das Parlament. Mitgeteilt vom Sprachrohr Medien. Der Umgang mit Corona bietet neuerdings Stoff für kontroverse Diskussionen. Sind wir demokratisch genug diese inhaltlich zu führen oder können wir nur noch den kleinsten gemeinsamen Nenner: für den Welfrieden und

Die Stadt der jungen Elisabeth

Wir waren ein paar Tage in Marburg. Bei unseren Motorradtouren durch Hessen bis hinunter in den Rheingau war ich in den letzten Jahren unabsichtlich und in Ermanglung anderer interessanter Abwechslungen auf den Spuren der Romantiker gewandelt. Der Rheingau ist schön (wie es die Flusstäler so an sich haben: die Ahr ist ähnlich und auch die Moseltäler sind so.) In der Erwartung weiterer interessanter Details und Insider über Goethe und Konsorten, fuhr ich also nach Marburg. Unser über Airbnb angebotenes modernes Appartement war in einem Fachwerkhaus, vermutlich aus dem 16. Jh. , dessen Äußeres der Vermieter glaubte mit Putz tarnen zu können und dessen Inneres durch niedrige Räume mit buckeligen Wände sein wahres Alter preisgab, was die Handwerker mit viel weißer Farbe vergeblich versucht hatten zu vertuschen. Auf der Suche nach einer Heizung, denn der Abend war Ende September schon ziemlich kühl, fanden wir schließlich ein Gerät in einer Ecke, dass sich als E